Das Konzept hinter Industrie 4.0 wurde vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung in einem Papier „Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ (https://www.bmbf.de/pub/Zukunftsbild_Industrie_40.pdf) formuliert. Die grundlegende Fragestellung, die in diesem Papier behandelt wird, ist danach, was sich in der industriellen Produktion ändern muss, damit die deutsche Industrie im Jahr 2025 im globalen Wettbewerb bestehen kann.

Im Kern steht die Forderung nach der Verwirklichung einer individualisierten Produktion. Im Papier ist dies in drei Kernbotschaften zusammengefasst:

Die Einführung der individualisierten Produktion erfordert Anlageninvestitionen, ermöglicht aber als zentralen Mehrwert das Bedienen individueller Kundenwünsche zu niedrigen Kosten.

Individualisierte Produktion basiert auf 5 Kernelementen:

  • der kleinteiligen Standardisierung einzelner Prozessschritte,
  • ihrer Modularisierung,
  • ihrer rechnergestützten Modellierung,
  • ihrer Vernetzung sowie
  • ihrer automatisierten, flexiblen Kombination.
  • Individualisierte Produktion wird z. B. umgesetzt durch dezentrale Prozesssteuerung oder durch flexible Maschinen