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Der elektronische Bauschein wird in allen Bereich der Produktion eingesetzt, bringt aber auf Grund der hohen Variantenvielfalt vor allem in der Endmontage und den angebundenen Vormontagen den größten Vorteil. An jedem Arbeitsplatz wird eine Maske des Werkerinformationssystems (WIS) bereitgestellt. Diese Maske zeigt Informationen an, die spezifisch für den aktuellen Arbeitsplatz und das aktuelle Fahrzeug sind.

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Der Werker erhält genau jene Informationen, welche er für seine Arbeit am Produkt benötigt. Damit entfällt für ihn die immer komplexere Aufgabe, den Bauschein zu entschlüsseln und auf Grund der Informationen am Bauschein zu entscheiden, welche Materialien in welcher Ausprägung zu verbauen sind. Durch eine Verlagerung dieses Versortungsvorgangs vom Werker in das elektronische System, sinken die Fehlerraten und es wird für den Werker einfacher, sich auf die wertschöpfenden Tätigkeiten zu konzentrieren.

Trotz elektronischem Bauschein kann man normalerweise nicht ganz auf Papier am Fahrzeug verzichten. Es ist immer noch erforderlich, Produkte zu identifizieren, indem z.B. ein Papier, welches die Auftragsnummer des Fahrzeugs enthält, am Fahrzeug angebracht wird.

MMS ermöglicht es, die WIS Anzeige mit dem Fortschritt der Fördertechnik weiterzuschalten. Dies bedingt jedoch eine sehr rigide Abtaktung. Wenn die Tätigkeiten im Takt sehr stark schwanken, so ist eher eine manuelle Umschaltung der WIS-Maske auf das jeweils nächste Fahrzeug durch den Werker vorzuziehen. Auch der Status der Checkliste hat eine Auswirkung auf die Umschaltung der WIS-Maske. MMS bietet eine Reihe verschiedener Möglichkeiten der Gestaltung, sodass alle gängigen Anwendungsfälle standardmäßig abgedeckt werden.