Systemaufbau

MMS besteht aus einer Server- und einer Client-Komponente, sowie aus einem Shop-Floor Service Bus.

Der MMS Server kann je nach Situation redundant und verteilt ausgelegt werden. Er hostet die Web Applikationen für die Systemkonfiguration, für Betrieb und Überwachung, das Berichtswesen und den MMS Web Client. Ebenso laufen auf dem MMS Server eine oder mehrere Instanzen eines Business Logik Hosts, in welchem die Business Logik des MMS Systems abläuft.

Der MMS Server wird über den Shop-Floor Service Bus an Anlagen und Geräte im Shop-Floor angebunden. Der Shop-Floor Service Bus bietet eine einheitliche, sichere und nachvollziehbare Kommunikationsplattform. MMS bringt eine Reihe von Kommunikationstreibern mit, welche eine Anbindung von Anlagen und Geräten an den Shop-Floor Service Bus mittels verschiedener Protokolle, die in der Automatisierungstechnik gängig sind (z.B. ISO on TCP, CIP, Modbus on TCP usw.), ermöglichen.

Der MMS Server wird im Regelfall zusätzlich an einen Enterprise Service Bus angebunden, über den die Datenkommunikation mit Systemen auf der Planungsebene und eventuellen weiteren Systemen auf der Produktionsleitebene abgewickelt wird.

Der MMS Server ist in üblichen Installationen an weitere unterstützende Systeme, wie Microsoft Exchange oder Nagios angebunden, welche der Alarmierung und Überwachung im Betrieb dienen.