Die zunehmende Globalisierung macht sich auch in der Automobilindustrie bemerkbar: heterogene Märkte erfordern unterschiedliche Produkte, der Konkurrenzdruck erfordert eine Ausdehnung auf Nischenmärkte, dazu kommen noch gesteigerte Kundenwünsche, die sich in einer Vielzahl von Ausstattungskombinationen bemerkbar machen. Nicht zu vergessen die immer strenger werdenden Umweltauflagen und gesetzlichen Vorgaben. Das alles führt zu einer Steigerung der Produktkomplexität. Dazu kommen noch die Herausforderungen in der Produktion: gewachsene Strukturen, verteiltes Prozesswissen, veraltete Technologien und teilweise ungeeignete Kompetenzverteilung verhindern rasches  Umrüsten. Dies alles führt zu einem enormen Kosten-Druck, der durch kürzere time-to-market und einer ebenso kürzer werdenden Zeit zwischen Fahrzeugbestellung und Auslieferung noch erhöht wird.
Die Einführung von modernen, innovativen Shop-Floor Systemen trägt entscheidend zur Senkung der Kosten im Bereich Produktion bei und ist daher ein nicht unerheblicher Faktor um im Wettbewerb zu bestehen. Das wichtigste dabei ist eine zentrale Sicht auf die Dinge. Das schafft transparente Abläufe und ermöglicht schnellere Anläufe und eine schnellere Abwicklung von Änderungen. Auch die Standardisierung von Prozessen ist ein strategisches Mittel um die Komplexität und somit auch die Kosten in der Produktion zu reduzieren. Vereinheitlichte Prozesse werden steuer- und messbar und so können einmal erreichte Fortschritte in Prozessen und in der Qualität auf andere Produktionsabschnitte übertragen werden. So ist es möglich, kundenorientiert und unter optimaler Ausnutzung der Ressourcen das zu produzieren, was gerade gebraucht wird. Bedarfsorientiert, kostensenkend, effizient.