Sehr oft werden in der Instandhaltungsplanung zyklische Wartungsmaßnahmen geplant, die erforderlich sind, um die Verfügbarkeit von Anlagen zu sichern. Eine solche vorbeugende Wartungsmaßnahme ist z.B. der Filtertausch bei einem Rollenprüfstand, welcher sehr aufwändig ist und hohe Materialkosten mit sich bringt. Nennenswerte Einsparungen können dann erzielt werden, wenn es gelingt, Wartungstätigkeiten nicht zyklisch, sondern erst bei Erreichen einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden oder Takten durchzuführen. Viele Anlagen sind auch in der Lage, einen Wartungsbedarf durch entsprechende Betriebsmeldungen selbständig zu melden.

MMS bietet die Möglichkeit an, auf Basis von konfigurierten Wartungstriggern, die auf Stückzahlen, Betriebsstunden, Meldungen oder andere Ereignisse basieren und bei Erreichen eines Schwellwertes automatisch Wartungsaufträge im Planungssystem anzulegen. Sobald solche Wartungsaufträge als technisch abgeschlossen gemeldet werden, werden entsprechende Zähler in MMS wieder zurückgesetzt. Wartungstrigger können sich auch auf bestimmte Qualitätsraten oder andere produktbezogene Daten beziehen.

Durch die Einführung von Wartungstriggern kann an vielen Stellen sichergestellt werden, dass Wartungsmaßnahmen genau dann eingeplant werden, wenn sie auch erforderlich sind. Dies vermindert Wartungsaufwände und Kosten und verringert die Belastung für das Instandhaltungspersonal.